Donnerstag, 2. März 2017

Zu Besuch in der Tuortaria Daniela

 Schon zu Mundartzeiten (Das Mundart war ein wunderbares Restaurant und mehr in Scuol, das so nicht mehr existiert) war ich fasziniert von dieser Tuorta da Nusch, die zart umhüllt von einer Alufolie dort zu kaufen war und auch genossen werden konnte. Sie setzte sich auf diskrete Weise ab vom wohlbekannten, wirkte handgefertigt, ausgewogen, frisch und war zum Geniessen einfach bunischem. Und die völlig unbedenkliche Zutatenliste liess mich aufhorchen und ohne schlechtes Gewissen zupacken: Aber erst jetzt hatte ich Gelegenheit, die überaus sympathische und begnadete Bäckerin selber kennen zu lernen. Mitten in Sent steht das Haus Erni, das früher unter seinen anmutigen Rundbögen eine Bäckerei beheimatete, an deren Geruch ich mich gut erinnere. Es waren die besten michas (Eine Brötchenart, bei der vier Brötchen zusammengefügt ein kleeblattähnliches Gebilde ergaben), die es dort zu kaufen gab. Es wundert mich daher nicht, dass auch Daniela aus dieser Familie stammt und offensichtlich das Backen so quasi im Blut hat. Aufgewachsen ist Daniela nicht in Sent, sie hat sich das Handwerk autodidakt erarbeitet und liest die Zutaten für ihre wunderbaren Kreationen mit Bedacht und Fachwissen aus. Bei meinem Besuch zerschnitt sie geschickt getrocknete Birnen für das Birnbrot.
Das ist der Eingang zu Danielas Reich


Wenn Bilder duften könnten, Birnbrotmasse mit Noten von Zimt, Vanille,Dörrbirnen, Nüssen einfach herrlich

Das Lädchen ist liebevoll gefüllt

Daniela mag heute  fast nicht nach mit fertig einpacken


Und das ist sie, die überaus symphatische Daniela, die  Sent zusammen mit ihrem Ehemann und ihren fast erwachsenen Kindern zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht hat.







Und die Produkte sind einfach umwerfend fein, auch das "Versuecherli", ein  mehlfreies Makarönli war eine Gaumenfreude. Die Dinkelmehlnusstorte, die mir Daniela zum Probieren schenkte, ist eine tolle Variante auch für Geniesser mit Gluteninteloranz. Und auf die vielen anderen Produkte darf man gespannt sein. Aussehen tun sie vielversprechend. Kontakt: Tuortaria Daniela, Plaz 40, 7554 Sent, 078 768 34 01, www.facebook.com/Tuortaria

Montag, 5. September 2016

Fast nichts tun in Thun

Aber natürlich nur fast: SWCH war angesagt, sich weiterbilden in der unterrichtsfreien Zeit und da ich in bester Gesellschaft unterwegs war, die Sonne vom Himmel strahlte und Thun einfach eine wunderhübsche Stadt ist, war es eine wunderschöne Woche. Ich habe etwas aquarellieren gelernt und vor allem viel herum geguckt. 
Das war vor dem Aareschwumm

Der Badebeweis

Das war unsere Malvorlage

..... und das kam dabei heraus. Nein, das war der nächste Tag

Wie die drei nur heissen...

Wellen malen, ist schwierig aber nur schon die Rhomben zu sehen war ein Schritt für mich

Bitte sagt nicht ihr merkt nicht was das darstellt

Unsere Kollegin wurde hier einquartiert

Dieses Licht ich war hin und weg


Meine netten Begleiterinnen

Ja in dieser wunderschönen Villa lebten wir eine Woche fast wie in Bohemiens

Mittwoch, 13. Juli 2016

Mein Geschenk für Oscar Emil




Es ist immer noch fast unglaublich für mich: Ich bin wirklich Grossmutter geworden eines wunderbaren kleinen Babyboys und schon bald werde ich ihn besuchen. Er kam in Shanghai auf diese Welt, weil mein Sohn und seine Freundin noch bis Ende Jahr dort leben. Ich bin immer noch wie auf Wolken, betrachte die Bilder, gucke Filmli und bin völlig verzückt. Ich habe für Oscar Emil - er wurde nach seinen zwei Urgrossvätern getauft - eine Musikmaus gewerkelt. Auf Wunsch seiner einfach umwerfend guten Eltern spielt die Maus "You are my Sunshine...".Meiner auch.

Samstag, 5. März 2016

Der Mäuserich

Hier noch Schnauzlos
Aber dann mit Bauchnabel

Er wollte auf die Lampe

Und ich zündete an

Etwas roch komisch
Er hat es mir verziehen, mein lieber Mäuserich, aber er hat wirklich ein angebranntes Hinterteil und sein Peter Rabbit-Jäckchen ist auch bissl kürzer geworden.

Samstag, 2. Januar 2016

Bun di bun an cun sandà e fortüna

Mit einem Rakubrand samt feinem Nachtessen haben wir unsere erwachsenen Kinder und ihre Lieben zu Weihnachten beschenkt. Es war ein wunderschöner Abend, alle waren kreativ engagiert und die Produkte waren umwerfend.













Dazu bleibt mir nur zu sagen: BUN DI BUN AN, Guter Tag, gutes Jahr, das Jetzt und die Zukunft, und ein Weg durchs Feuer kann etwas bewirken, das wir nie erwartet hätten.

Der Nebenschauplatz: Unsere neue junge Katze, allseits beliebt, sie wird geknuddelt. gehätschelt, zu getextet und ist einfach zuckersüss. Zuerst hat sie sich drei Wochen unter dem Kachelofen versteckt, aber jetzt ist sie sehr heimisch geworden. Sie kann sogar schon Lachs vom Teller essen ;)